Prof. Dr. Anke Fesenfeld (Foto: privat)
Prof. Dr. Anke Fesenfeld
Professur für Angewandte Pflegewissenschaft
Prof. Dr. Anke Fesenfeld ist seit dem 01.08.2025 Professorin für Angewandte Pflegewissenschaft an der BHH.
Die gelernte Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe und Pflegewissenschaftlerin hat nach ihrer Promotion 2006 (Thema „Das Leib-Erleben von Frauen nach einer Brustamputation“) u.a. als Professorin am Aufbau der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld-Bethel mitgewirkt (2007 – 2010) und war in der Gründungsphase Professorin (2010 – 2016) und Studienbereichsleitung (2012 – 2015) an der Hochschule für Gesundheit in Bochum. Nach ihrem Umzug in den Hohen Norden war sie neben einer freiberuflichen Tätigkeit als systemischer Coach und Prozessbegleiter*in u.a. Wissenschaftliche Leitung im Verlag HPS Media (2019 – 2023) und hatte Vertretungsprofessuren an den Hochschulen Neubrandenburg und Eberswalde.
Ihre Forschungsinteressen liegen vor allem im Bereich der Pflegeprozessgestaltung mit Menschen, die an chronisch-Lebensbedrohlichen Erkrankungen leiden und mit Menschen in der Sterbephase. In diesem Zusammenhang beschäftigt sie sich auch mit pflegerischer Ethik und Kommunikation. Durch die langjährige Tätigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Pflege liegt ein weiteres Forschungsinteresse im Bereich der Pflegebildung.
E-Mail: anke.fesenfeld@bhh.hamburg.de
Telefon: 040 428 791 170
Netzwerke:
LinkedIn
Raum 11.02.14a
Anckelmannstraße 10
20537 Hamburg
Berufserfahrung:
Seit 08/2025
Professur für Angewandte Pflegewissenschaft an der Beruflichen Hochschule Hamburg
2024 – 2025
Vertretungsprofessorin Angewandte Pflegewissenschaft an der Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde
2019 – 2023
Wissenschaftliche Leitung im HPS Media-Verlag (50%)
Seit 2019
Freiberufliche Tätigkeit als Systemischer Coach und Prozessbegleiterin mit 50% Stellenanteil
2018 – 2019
Vertretungsprofessorin für Sozialwissenschaftliche Grundlagen in Gesundheit und Pflege an der Hochschule Neubrandenburg
2016 – 2018
Bildungskoordinatorin Asklepios
2010 – 2016
Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule für Gesundheit (2012 – 2015 Studienbereichsleitung)
2007 – 2010
Professorin für Pflegewissenschaft an der Fachhochschule der Diakonie
2000 – 2003
Leitung Weiterbildungsstätte Osnabrück der Akademie für Krankenhausmanagement (Promotionsbegleitend)
1996 – 2000
Krankenschwester (Studiumsbegleitend)
1992 – 1995
Lehrerin für Pflegeberufe
1988 – 1990
Schulassistentin
1986 – 1988
Krankenschwester
Akademische Ausbildung
2001 – 2006
Promotionsstudium an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen/ Dr. disc.pol.
1996 – 2000
Studium Pflegewissenschaft an der Fachhochschule Osnabrück / Dipl. Pflegewirtin (FH)
Weitere relevante Qualifikationen
2020
Zertifikatskurs zur Kursleiterin Palliative Care der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
2012 – 2013
Systemisches Coaching und Veränderungsmanagement am INEKO Institut der Universität Köln
1990 – 1991
Lehrerin für Pflegeberufe
Berufliche Ausbildung
1983 – 1986
Krankenschwester
Fesenfeld (2025; i.B.)
Buchbeitrag „Pflegebildung Lernort-und Lernebenenübergreifend gestalten“
Fesenfeld/ Schellhoff/ Schumacher (2017)
„Lernbereich Training und Transfer im Studienbereich Pflege“
In: Evers/ Helmbold/ Latteck/ Störkel (Hrsg.) (2017) Lehr-Lern-Konzepte zur klinischen Kompetenzentwicklung.
Opladen/ Berlin/ Toronto. 181-197
Backhaus/ Mijatovic/ Fesenfeld/ Evers/ Heffels/ Latteck (2015)
„Grundständige Akademisierung der Pflegeberufe - Grundlegende strukturelle und inhaltliche Überlegungen“.
In: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Bd. 3 (2015) o.S.
Fesenfeld/ Schumacher (2014)
„Die Entwicklung eines Skills-Lab-Konzeptes im Studiengang Pflege an der HSG Bochum“
Pädagogik der Gesundheitsberufe 1/2014. 28-30
Bachmann/ Backhaus/ Bögemann-Großheim/ Evers/ Fesenfeld/ Haas/ Heffels/ Kühme/ Latteck/ Mijatovic/ Münch/ Pasch/ Schiff/ Zimmermann (2014)
„Qualifikationsziele hochschulisch ausgebildeter Pflegender - Arbeitsergebnis der Modellstudiengänge „Pflege“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule für Gesundheit in Bochum, der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf, der Katholischen Hochschule NRW und der Mathias Hochschule Rheine". In: Pflege & Gesellschaft, Bd. 19 (2014), Nr. 4, S. 375–378
Hülsken-Giesler/ Korporal/ Dangel/ Dütthorn/ Fesenfeld/ Greb/ Müller/ Recken/ Sieger (2013)
„Fachqualifikationsrahmen Pflege für die hochschulische Bildung“
Berlin
Engelbrecht/ Fesenfeld/ Hellweg/ Schneider (2010)
„Wertschätzung in Zeiten zunehmender Ökonomisierung der Pflegeberufe“
In: Kastner, M. (Hrsg.) (2010). Leistungs- und Gesundheitsmanagement – psychische Belastung und Altern, inhaltliche und ökonomische Evaluation.
Lengerich. 201-229
Fesenfeld (2010)
Expertise zum 6. Altenbericht der Bundesregierung (2010)
Fesenfeld (2006)
„Brustverlust – Zum Leib-Erleben von Frauen nach einer Brustamputation“
Marburg
Fesenfeld (2006)
„Biographieforschung – ein interessanter Weg für die Pflegeforschung?!“
Pflege und Gesellschaft. 2006: 11
Weinheim. 240-267
Fesenfeld (2001)
„...aber es ist für viele auch ein großer Schritt: vom Todgeweihten zum Lebensbejahenden...“ Der Alltag mit den neuen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten für HIV-positive und AIDS-kranke Menschen aus Sicht der Betroffenen“
Pflege. 3/2002
Bern. 6-14
Fesenfeld (2001)
„AIDS – von der Pandemie zur manageable disease?“
Pflege 14/ 2001
Bern. 327-337
Fesenfeld (1998)
„Moralisches Handeln in der Pflege“
Pflege 11/ 1998
Bern. 312 – 318;
Fesenfeld (1991)
„AIDS – eine sexualisierte Krankheit und ihre Aspekte“
Paderborn
- Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft
- Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
- Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
- Vorstandsmitglied und Mitglied im Bildungsausschuss der damaligen Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein